Geschichte des Hauses

Schon wenn man das Gebäude der Fürstin Wilhelmine Alten- und Pflegeheim-Stiftung, das z. T. denkmalgeschützt ist, betritt, spürt man den Hauch der Geschichte. Tatsächlich haben Pflege und Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen in diesen Mauern eine lange Tradition.

Schon im Jahr 1804 gründete I.D. Fürstin Wilhelmine zu Oettingen-Wallerstein eine Krankenhausstiftung, um den Wallersteiner Bürgern die Möglichkeit einer medizinischen Betreuung zu gewährleisten. Das zunächst als Krankenhaus konzipierte Gebäude wurde dann im Zuge der Krankenhausreform zu einem Alten- und Pflegeheim umgebaut, später auch umstrukturiert und erweitert. 

121 Jahre lang übernahmen die Schwestern der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen zu Mallersdorf die Pflege und Betreuung der Bewohner, bevor sie 1996 ins Mutterhaus zurückbeordert wurden. Damit der Übergang fließend gestaltet werden konnte, hatte Frau Eva Kofler-Poplawsky bereits im Jahr 1994 die Stiftungsleitung von den Ordensschwestern übernommen. Bis heute leitet sie die Fürstin Wilhelmine Alten- und Pflegeheim-Stiftung Wallerstein.